Symptome bei Katzen
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Atemnot und Maulatmung
Sichtbar angestrengte Atmung oder Atmen mit offenem Maul ist bei Katzen ein dringendes Warnzeichen. Erkrankungen von Atemwegen, Lunge oder Herz können beteiligt sein.
Sofort den tierärztlichen Notdienst kontaktieren und die Katze möglichst ruhig transportieren. Nicht zum Fressen oder Trinken zwingen und unnötiges Festhalten vermeiden.
Auge zugekniffen
Ein zugekniffenes Auge ist häufig ein Schmerzzeichen. Hornhautverletzungen und andere Augenerkrankungen können ähnlich aussehen.
Bei Augenverletzung, hervortretendem Auge, plötzlichem Sehverlust oder starken Schmerzen sofort tierärztliche Hilfe holen.
Auch ohne sichtbare Verletzung noch heute untersuchen lassen. Keine alten oder menschlichen Augentropfen auf eigene Faust einsetzen.
Augenausfluss und tränende Augen
Tränende oder verklebte Augen können durch Reizung, Infektion oder eine Erkrankung der Augenoberfläche entstehen. Farbe und Menge allein klären die Ursache nicht.
Bei Verletzung, plötzlichem Sehverlust oder starken Schmerzen sofort Hilfe holen.
Bei neuem Ausfluss heute die Praxis kontaktieren, besonders bei Rötung, Zukneifen oder trübem Auge. Kitten frühzeitig untersuchen lassen.
Beule oder Knoten
Eine tastbare Beule kann beispielsweise ein Abszess oder eine Gewebeneubildung sein. Ob sie gutartig ist, lässt sich durch Anschauen oder Abtasten nicht sicher feststellen.
Bei rasch zunehmender Schwellung mit Atem- oder Schluckproblemen sofort Hilfe holen.
Neue Knoten zeitnah untersuchen lassen, besonders am Gesäuge. Bei Schmerz, Wärme, Eiter oder raschem Wachstum heute die Praxis kontaktieren.
Blut erbrechen
Rotes Blut oder kaffeesatzartig dunkles Material im Erbrochenen kann auf eine Blutung hindeuten. Das lässt sich zu Hause nicht zuverlässig beurteilen.
Sofort die Tierarztpraxis oder den Notdienst kontaktieren. Bei Schwäche, blassen Schleimhäuten, wiederholter Blutung oder Kollaps unverzüglich in die Klinik.
Blut im Kot
Frisches Blut kann aus dem unteren Darmabschnitt stammen; schwarzer, teerartiger Kot kann verdautes Blut enthalten. Farbe allein erlaubt keine Diagnose.
Bei schwarzem Teerstuhl, viel Blut, blassen Schleimhäuten, Schwäche oder Kollaps sofort tierärztliche Hilfe holen.
Auch kleine frische Blutspuren heute mit der Tierarztpraxis besprechen. Eine Kotprobe oder ein Foto kann bei der Untersuchung helfen.
Blut im Urin
Blut im Urin kann bei unterschiedlichen Erkrankungen der Harnwege auftreten. Wichtig ist vor allem, ob die Katze überhaupt noch Urin absetzen kann.
Bei Pressen ohne Urin oder nur einzelnen Tropfen, Schmerzen, Erbrechen oder Schwäche sofort zum Notdienst. Besonders Kater können einen Verschluss entwickeln.
Auch bei normalem Harnfluss sichtbares Blut heute untersuchen lassen.
Dicker oder aufgeblähter Bauch
Ein zunehmender Bauchumfang kann unter anderem mit Flüssigkeit, Darmproblemen oder einer gefüllten Blase zusammenhängen. Ein plötzlich gespannter Bauch braucht rasche Abklärung.
Bei plötzlicher schmerzhafter Schwellung, Atemnot, Erbrechen, Schwäche oder fehlendem Urin sofort zum Notdienst.
Auch eine langsam zunehmende Bauchschwellung heute mit der Praxis besprechen, besonders bei gleichzeitigem Gewichtsverlust.
Durchfall
Weicher oder wässriger Kot hat unterschiedliche Ursachen, darunter Darminfektionen und Futterreaktionen. Auch eine noch muntere Katze kann behandlungsbedürftig sein.
Bei Kollaps, ausgeprägter Schwäche, starken Bauchschmerzen oder größerem Blutverlust sofort zum Notdienst.
Bei Blut, Erbrechen, Fressunlust oder bei Kitten heute anrufen. Spätestens bei fehlender Besserung innerhalb von 24 Stunden tierärztlichen Rat einholen.
Eine erwachsene, sonst gesunde Katze mit einmalig weichem Kot und normalem Appetit kurz beobachten. Wasser anbieten und Kotabsatz kontrollieren; bei neuen Beschwerden nicht weiter abwarten.
Erbrechen
Erbrechen kann vom Magen-Darm-Trakt ausgehen, aber auch andere Erkrankungen begleiten. Entscheidend sind Häufigkeit, Allgemeinzustand und zusätzliche Beschwerden.
Sofort Hilfe holen bei Blut, starken Schmerzen, Kollaps, Verdacht auf Gift oder verschluckte Fremdkörper sowie anhaltendem Erbrechen mit deutlicher Schwäche.
Bei wiederholtem Erbrechen oder zusätzlicher Fressunlust heute die Tierarztpraxis kontaktieren. Bei Kitten und vorerkrankten Katzen frühzeitig anrufen.
Nur nach einmaligem Erbrechen kurz beobachten, wenn eine erwachsene, sonst gesunde Katze danach vollständig munter ist, normal frisst und Wasser behält. Bei Wiederholung oder Verschlechterung tierärztlich abklären.
Frisst nicht
Futterverweigerung ist bei Katzen ernst zu nehmen. Schmerzen, Übelkeit und Erkrankungen innerer Organe können dahinterstecken.
Bei Atemnot, Kollaps, starken Schmerzen, Vergiftungsverdacht oder zusätzlichem erfolglosem Pressen sofort Hilfe holen.
Bei vollständiger Futterverweigerung heute anrufen; nicht mehrere Tage abwarten. Für Kitten, kranke oder deutlich geschwächte Katzen ist eine besonders schnelle Abklärung nötig.
Gewichtsverlust
Unbeabsichtigter Gewichtsverlust gehört abgeklärt, auch bei gutem Appetit. Darmprobleme und Erkrankungen innerer Organe sind mögliche Ursachen.
Bei zusätzlichem Kollaps, Atemnot oder schwerer Schwäche sofort Hilfe holen.
Heute oder morgen einen Untersuchungstermin vereinbaren. Bei Futterverweigerung, Erbrechen oder rascher Verschlechterung noch heute anrufen.
Glasige Augen bei Katzen
Glasige Augen sind keine Diagnose: Tränenfilm, Reizung und Augenerkrankungen können ähnlich wirken. Neue Trübung, Schmerzen, Verletzung oder schlechteres Sehen erfordern eine rasche tierärztliche Untersuchung.
Sofort bei plötzlicher Sehverschlechterung, starkem Zukneifen, Verletzung, Blut im Auge oder Trübung mit Schmerz. Bei Chemikalienkontakt spülen und direkt Hilfe organisieren.
Heute bei neuem anhaltendem Glanz, Tränen, Rötung, Ausfluss oder sichtbarer Trübung, auch ohne deutliches Schmerzverhalten. Augenveränderungen nicht bis morgen verschieben.
Nur beobachten, wenn es eindeutig ein kurzzeitiger Lichtreflex ist und beide Augen danach klar, offen und beschwerdefrei aussehen. Bei Unsicherheit heute anrufen.
Haarausfall und kahle Stellen
Kahle Stellen entstehen durch Haarverlust oder intensives Ablecken. Pilzinfektionen und juckende Hauterkrankungen gehören zu den möglichen Ursachen.
Bei gleichzeitigem Kollaps oder Atemnot sofort Hilfe holen; großflächige schmerzhafte Hautschäden dringend versorgen lassen.
Neue kahle, schuppige oder entzündete Stellen heute oder morgen abklären lassen. Bei kreisrunden Veränderungen auch an mögliche Ansteckung denken.
Häufiges Urinieren
Viele kleine Urinportionen unterscheiden sich von insgesamt großen Urinmengen. Beides kann auf eine Erkrankung hindeuten und sollte beobachtet und abgeklärt werden.
Bei wiederholtem Pressen ohne normalen Harnfluss, Schmerz oder Schwäche sofort Hilfe holen.
Bei häufigen kleinen Portionen heute untersuchen lassen. Bei deutlich mehr Urin und mehr Durst ebenfalls zeitnah die Praxis kontaktieren.
Hinterbeine plötzlich schwach oder gelähmt
Plötzliche Schwäche oder Lähmung der Hinterbeine ist ein Notfall. Besonders zusammen mit Schmerz und kalten Pfoten kann eine Durchblutungsstörung dahinterstecken.
Sofort zum tierärztlichen Notdienst. Die Katze ruhig und möglichst wenig bewegt transportieren; Beine nicht massieren oder gewaltsam bewegen.
Humpeln
Humpeln weist oft auf Schmerzen oder eine Bewegungseinschränkung hin. Verletzungen und Gelenkerkrankungen lassen sich ohne Untersuchung nicht sicher unterscheiden.
Nach Unfall, bei offener Verletzung, plötzlicher Lähmung, kalter Pfote oder starken Schmerzen sofort Hilfe holen.
Neue Lahmheit heute mit der Praxis besprechen, besonders wenn das Bein nicht belastet wird. Keine menschlichen Schmerzmittel geben.
Husten
Katzenhusten kann wie erfolgloses Hochwürgen eines Haarballens aussehen. Wiederkehrender Husten gehört untersucht, auch wenn die Katze zwischen den Episoden normal wirkt.
Bei erschwerter Atmung, offenem Maul, bläulichen Schleimhäuten oder Kollaps sofort zum Notdienst.
Bei neuem oder wiederholtem Husten heute die Praxis kontaktieren. Eine Aufnahme der Episode kann helfen; keine Hustenmittel für Menschen geben.
Juckreiz
Häufiges Kratzen, Beißen oder Lecken kann auf Parasiten, Allergien oder entzündete Haut hinweisen. Die Ursache lässt sich am Kratzen allein nicht erkennen.
Bei plötzlich geschwollenem Gesicht zusammen mit Atemproblemen oder Kollaps sofort zum Notdienst.
Bei anhaltendem Juckreiz, Wunden oder gestörtem Schlaf heute oder morgen untersuchen lassen. Keine für Hunde bestimmten Parasitenmittel verwenden.
Gelegentliches kurzes Kratzen bei unveränderter Haut und normalem Verhalten beobachten. Wird es häufiger oder entstehen kahle Stellen, einen Termin vereinbaren.
Kann keinen Urin absetzen
Wiederholtes Pressen ohne normalen Urinabsatz kann auf einen Harnröhrenverschluss hinweisen. Das ist insbesondere bei Katern lebensgefährlich.
Sofort zum tierärztlichen Notdienst, auch wenn noch einzelne Tropfen kommen. Nicht bis morgen warten und nicht auf den Bauch drücken.
Katze hat Fieber: Warnzeichen erkennen und richtig reagieren
Erhöhte Temperatur kann auf Fieber, Stress oder Überhitzung hindeuten. Entscheidend sind eine sichere Messung und der Allgemeinzustand; bei Atemnot, Kollaps oder starker Schwäche brauchst du sofort tierärztliche Hilfe.
Sofort bei Atemnot, Kollaps, Krämpfen, ausgeprägter Schwäche oder Überhitzung; bei etwa 40 °C oder mehr umgehend tierärztlich Rücksprache halten.
Heute abklären: wiederholt erhöhte Temperatur in Ruhe, weniger Fressen, Rückzug oder schmerzhafte Schwellung; bei Jungtieren und Vorerkrankungen besonders früh anrufen.
Kurz beobachten nur bei normalem Verhalten und normaler Temperatur nach Aufregung. Bestätigtes oder wiederkehrendes Fieber nicht ohne tierärztliche Rücksprache abwarten.
Katze miaut plötzlich viel
Plötzlich häufiges Miauen kann mit Bedürfnissen, Stress, Schmerzen oder einer Erkrankung zusammenhängen. Entscheidend ist, was sich gegenüber dem üblichen Verhalten verändert hat und ob Fressen, Toilettengang oder Orientierung auffällig sind.
Sofort bei Schmerzschreien, erfolglosem Harnpressen, Atemnot, Kollaps, plötzlicher Lähmung oder plötzlich fehlender Orientierung mit Sehstörung.
Heute bei neuem Miauen mit weniger Fressen, Schmerzen oder Unruhe; ohne weitere Beschwerden bei anhaltender Veränderung spätestens morgen nach Rücksprache untersuchen lassen.
Beobachten, wenn ein erkennbares Bedürfnis kurz angezeigt wird und danach alles wieder normal ist. Anhaltendes oder wiederkehrendes neues Miauen nicht pauschal ignorieren.
Kopfschütteln und Ohrenkratzen
Wiederholtes Kopfschütteln und Kratzen an den Ohren können auf eine Entzündung oder Parasiten hinweisen. Die Untersuchung des Gehörgangs hilft, die Ursache zu unterscheiden.
Bei plötzlich starkem Taumeln, Umfallen oder weiteren neurologischen Ausfällen sofort tierärztlich abklären lassen.
Bei wiederholtem Schütteln, Schmerz, Sekret oder geschwollener Ohrmuschel heute oder morgen untersuchen lassen. Nichts tief ins Ohr einführen.
Krampfanfall
Krampfanfälle können verschiedene Ursachen haben und bedeuten nicht automatisch Epilepsie. Zeitpunkt, Dauer und Erholung nach dem Anfall sind für die Untersuchung wichtig.
Bei einem laufenden Anfall sofort den Notdienst kontaktieren, besonders bei anhaltenden oder wiederholten Anfällen und fehlender Erholung. Nicht festhalten und nichts ins Maul stecken; Umgebung sichern.
Auch nach einem ersten kurzen Anfall mit vollständiger Erholung noch heute untersuchen lassen.
Mattigkeit und Rückzug
Ungewöhnliche Teilnahmslosigkeit oder Rückzug kann bei vielen Erkrankungen auftreten. Entscheidend ist die Veränderung gegenüber dem gewohnten Verhalten.
Bei Kollaps, kaum vorhandener Reaktion, Atemnot, sehr blassen Schleimhäuten oder fehlender Standfähigkeit sofort Hilfe holen.
Bei deutlicher neuer Mattigkeit oder zusätzlicher Fressunlust heute die Praxis kontaktieren.
Mundgeruch
Anhaltend auffälliger Maulgeruch kann mit Zahn- und Maulerkrankungen zusammenhängen. Auch Allgemeinerkrankungen können den Geruch verändern.
Bei starker Maulblutung, Atem- oder Schlucknot sofort Hilfe holen.
Bei Schmerzen, Speicheln, Blut oder Futterverweigerung heute untersuchen lassen. Auch anhaltender Maulgeruch ohne weitere Zeichen gehört abgeklärt.
Nasenausfluss
Eine laufende oder verstopfte Nase kann bei Infektionen und anderen Veränderungen im Nasenraum auftreten. Einseitiger oder blutiger Ausfluss verdient besondere Aufmerksamkeit.
Bei Atemnot, Maulatmung oder starker anhaltender Nasenblutung sofort Hilfe holen.
Anhaltenden, einseitigen, eitrigen oder blutigen Ausfluss heute abklären lassen; ebenso wenn die Katze schlechter frisst.
Nässende oder entzündete Haut
Nässende, gerötete oder eitrige Haut kann sich durch Lecken und Kratzen rasch verschlimmern. Auch ein aufgeplatzter Abszess benötigt Versorgung.
Bei starker Blutung, großen Verletzungen, Kollaps oder ausgeprägter Schwäche sofort Hilfe holen.
Nässende, schmerzhafte oder eitrige Stellen heute untersuchen lassen. Keine menschlichen Salben oder ätherischen Öle auftragen.
Niesen
Einzelnes Niesen kann durch Reizung entstehen. Häufiges Niesen mit Augen- oder Nasenausfluss passt auch zu Erkrankungen der oberen Atemwege.
Bei Atemnot oder Maulatmung sofort Hilfe holen.
Bei wiederholtem Niesen, Blut, eitrigem Ausfluss oder Fressunlust heute die Praxis kontaktieren; bei Kitten besonders früh.
Einzelnes Niesen bei sonst völlig unauffälligem Verhalten kurz beobachten. Wiederkehrende Beschwerden oder zusätzliche Symptome abklären lassen.
Ohrgeruch und Ohrsekret
Ungewöhnlicher Geruch oder Sekret aus dem Ohr kann zu einer Ohrenentzündung passen. Dunkle Krümel allein beweisen keinen Milbenbefall.
Bei Gleichgewichtsverlust, Umfallen oder deutlichen neurologischen Auffälligkeiten sofort Hilfe holen.
Bei Geruch, Sekret oder Schmerzen heute oder morgen die Ohren untersuchen lassen. Keine Ohrmittel ohne geklärte Ursache verwenden.
Schmerzen bei Katzen erkennen
Katzen zeigen Schmerzen oft durch Rückzug, verändertes Springen, weniger Fellpflege oder Probleme beim Fressen. Auch eine schnurrende Katze kann Schmerzen haben; starke oder plötzlich auftretende Beschwerden brauchen rasche Abklärung.
Sofort bei erfolglosem Harnpressen, Atemnot, Kollaps, starken Schmerzen, Unfall oder plötzlich gelähmten beziehungsweise kalten Hinterbeinen.
Heute bei deutlicher Schonhaltung, Futterverweigerung oder neuem Schmerzverhalten; leichte, stabile Veränderungen spätestens morgen nach telefonischer Rücksprache abklären.
Kurzes Beobachten nur bei einmaliger, vollständig verschwundener Auffälligkeit ohne Schmerzzeichen. Wiederholter Rückzug oder weniger Springen sind kein sicherer Normalzustand.
Schnarchen und laute Atemgeräusche
Neue oder zunehmende Atemgeräusche sollten untersucht werden. Veränderungen im Nasen-Rachen-Raum oder verengte Atemwege können die Atmung beeinträchtigen.
Bei sichtbarer Atemanstrengung, offenem Maul oder Schwäche sofort zum Notdienst.
Neue, zunehmende oder auch im Wachzustand hörbare Geräusche heute mit der Praxis besprechen.
Schuppen
Schuppen können mit gestörter Fellpflege, Parasiten oder Hauterkrankungen zusammenhängen. Begleitender Juckreiz und kahle Stellen sind wichtige Hinweise.
Bei schwerer Allgemeinschwäche oder Atemnot sofort Hilfe holen.
Bei vielen oder anhaltenden Schuppen, Krusten, Juckreiz oder Fellverlust heute oder morgen die Praxis kontaktieren.
Wenige einzelne Schuppen ohne Juckreiz, Rötung oder kahle Stellen kurz beobachten. Bleiben sie bestehen oder nehmen sie zu, abklären lassen.
Sehverlust oder auffällige Pupillen
Plötzliche Orientierungsschwierigkeiten oder auffällige Pupillen können ein Augen- oder Kreislaufproblem anzeigen. Auch Blutdruckerkrankungen kommen als Ursache infrage.
Bei plötzlichem Sehverlust, neu ungleichen Pupillen, schmerzhaftem oder stark verändertem Auge sofort untersuchen lassen.
Auch schleichend schlechteres Sehen zeitnah abklären lassen. Die Wohnung bis dahin möglichst unverändert und absturzsicher halten.
Starkes Speicheln
Vermehrtes Speicheln kann durch Übelkeit, Maulschmerzen oder Kontakt mit reizenden Stoffen entstehen. Ein plötzlich starker Beginn braucht besondere Aufmerksamkeit.
Bei möglichem Giftkontakt, Schluck- oder Atemproblemen, Krämpfen oder Kollaps sofort Hilfe holen. Kein Erbrechen auslösen.
Bei anhaltendem Speicheln, Maulgeruch oder Problemen beim Fressen heute untersuchen lassen.
Steifheit und weniger Springen
Wenn eine Katze Sprünge meidet oder steif aufsteht, kann sie Schmerzen haben. Solche Veränderungen sollten nicht einfach dem Alter zugeschrieben werden.
Bei plötzlicher Unfähigkeit aufzustehen, Lähmung oder starken Schmerzen sofort zum Notdienst.
Bei neuer Steifheit oder dauerhaft weniger Bewegung heute oder morgen einen Untersuchungstermin vereinbaren.
Taumeln und Kopfschiefhaltung
Taumeln, Umfallen oder ein schiefer Kopf können vom Gleichgewichtsorgan oder Nervensystem ausgehen. Die Ursache ist von außen nicht zuverlässig zu erkennen.
Plötzliches starkes Taumeln, fehlende Standfähigkeit, Bewusstseinsveränderungen oder Vergiftungsverdacht sofort abklären lassen.
Auch mildere neue Gleichgewichtsstörungen heute untersuchen lassen. Treppen und andere Absturzstellen sichern.
Übermäßiges Lecken
Übermäßiges Putzen kann durch Juckreiz oder Schmerzen ausgelöst werden. Stress ist eine mögliche Erklärung, sollte aber körperliche Ursachen nicht vorschnell ersetzen.
Bei intensivem Lecken am Genitalbereich und Pressen ohne Urin sofort zum Notdienst.
Bei neuem, anhaltendem Lecken, kahlen Stellen oder Wunden heute oder morgen einen Termin vereinbaren.
Unsauberkeit
Urin außerhalb der Toilette ist nicht automatisch ein Verhaltensproblem. Blasenbeschwerden, vermehrte Urinmengen oder eingeschränkte Beweglichkeit können beteiligt sein.
Bei Pressen ohne normalen Urinabsatz sofort zum Notdienst.
Neu auftretende Unsauberkeit heute oder morgen abklären lassen, bei Schmerzen oder Blut noch heute. Die Katze nicht bestrafen.
Vermehrtes Trinken
Deutlich mehr Durst kann mit vermehrter Urinausscheidung und Erkrankungen innerer Organe zusammenhängen. Wasser sollte trotzdem jederzeit verfügbar bleiben.
Bei zusätzlichem Kollaps, starker Schwäche, anhaltendem Erbrechen oder Bewusstseinsveränderungen sofort Hilfe holen.
Bei anhaltend erhöhtem Durst heute oder morgen einen Termin vereinbaren; bei Fressunlust oder Erbrechen noch heute anrufen.
Verstopfung
Harter Kot und schmerzhaftes Pressen können zu einer Verstopfung passen. Erfolgloses Pressen im Katzenklo kann aber auch ein gefährliches Harnproblem sein.
Wenn kein Urin kommt oder unklar ist, ob die Katze urinieren kann, sofort abklären lassen. Ebenso bei Erbrechen, starkem Bauchschmerz oder deutlicher Schwäche.
Bei wiederholtem Pressen, schmerzhaftem oder ausbleibendem Kotabsatz heute die Praxis kontaktieren. Keine Einläufe oder Abführmittel auf eigene Faust geben.
Würgen
Würgen wird leicht mit Husten verwechselt. Wenn trotz wiederholter Bewegungen nichts herauskommt, sollte das nicht automatisch als Haarballen eingeordnet werden.
Bei Atemnot, offenem Maul, vermutetem Fremdkörper oder anhaltendem Würgen mit Schmerzen sofort Hilfe holen. Sichtbare Fäden nicht herausziehen.
Wiederholte Episoden heute abklären lassen. Wenn möglich eine kurze Aufnahme für die Praxis machen, ohne die Versorgung zu verzögern.
Zittern bei Katzen
Zittern kann bei Kälte oder Angst auftreten, aber auch auf Schmerzen, Vergiftung oder eine Stoffwechselstörung hinweisen. Bei Schwäche, Speicheln, Gangunsicherheit oder verändertem Bewusstsein ist sofortige tierärztliche Hilfe nötig.
Sofort bei Krämpfen, Bewusstseinsstörung, Atemnot, Taumeln, Kollaps oder möglicher Vergiftung; auch nach Kontakt mit einem ungeeigneten Parasitenmittel direkt anrufen.
Heute bei unerklärlichem, wiederkehrendem oder anhaltendem Zittern, weniger Appetit oder verändertem Verhalten. Bei Diabetes, Jungtieren oder Vorerkrankungen besonders früh handeln.
Kurz beobachten nur bei mildem Zittern nach Kälte oder Schreck, das in ruhiger, angenehmer Umgebung vollständig verschwindet und keine weiteren Beschwerden begleitet.
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