
Urlaub mit Hund in Österreich: Hundebadeplätze an Seen und Flüssen
Österreichs Seen gehören zu den schönsten Urlaubszielen in den Alpen – doch mit Hund ist Baden nicht überall erlaubt. In den öffentlichen Strandbädern sind Hunde fast überall verboten. Ins Wasser dürfen sie nur an ausgewiesenen Hundebadeplätzen und an Uferstellen, an denen die Gemeinde Hunde ausdrücklich erlaubt.
Für den Urlaub mit Hund in Österreich haben wir 45 Hundebadeplätze in Kärnten, Oberösterreich, Wien, Tirol, der Steiermark und Salzburg erfasst – vom Wörthersee über den Attersee und den Achensee bis zur Donauinsel in Wien. Dazu finden Sie die Einreiseregeln, die Maulkorbpflicht in Bus und Bahn und Tipps für die Reise. Alle Angaben stammen von Gemeinden, Landestourismusorganisationen und Behörden.
Für Ihren Urlaub mit Hund in Österreich haben wir die Angaben der Länder, Städte und Tourismusverbände ausgewertet. Offizielle Übersichten bieten zum Beispiel die Stadt Wien und Oberösterreich Tourismus. Beim Urlaub mit Hund in Österreich gilt: Regeln können sich je Badesaison ändern, prüfen Sie daher die Hinweise vor Ort.
Alle Hundebadeplätze in Österreich
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45 Hundestrände
Baden mit Hund: Diese Regeln gelten an Österreichs Seen
Die wichtigste Regel vorweg: In den öffentlichen Strandbädern sind Hunde in Österreich nahezu überall verboten – etwa am Wörthersee, am Klopeiner See, am Turnersee und in den Gemeindebadeplätzen am Attersee. Am Faaker See gilt ein grundsätzliches Hundebadeverbot. Hunde dürfen nur dort ins Wasser, wo es ausdrücklich erlaubt ist, und die Beschilderung vor Ort geht immer vor.
Einige Hundebadeplätze sind kostenlos und frei zugänglich, andere gehören zu privaten Strandbädern oder Campingplätzen und verlangen eine Gebühr für den Hund. Am Neusiedler See dürfen Hunde in den Seebädern nach Berichten aus Hygienegründen nicht ins Wasser; einen amtlich ausgewiesenen Hundebadeplatz haben wir dort nicht gefunden.
Kärnten hat die meisten Hundebadeplätze in unserer Übersicht. Am Wörthersee gibt es die Hundewiese in Klagenfurt, dazu Plätze am Forstsee, am Keutschacher See, am Hafnersee und am Maltschacher See. Am Ossiacher See und am Pressegger See liegen Hundebadestellen an Strandbädern, am Silbersee bei Villach ein beliebter Platz für Hunde. Eine Besonderheit ist der Hebalmsee: Dort dürfen nur Hunde baden, Menschen nicht.
Im Salzkammergut gibt es Hundebadeplätze am Attersee in Steinbach, Weyregg, Seewalchen und Schörfling, am Traunsee in Altmünster, am Mondsee zwischen Plomberg und Scharfling und am Hallstätter See in Winkl. Dazu kommen der Stausee Klaus und mehrere Badestellen an Flüssen aus der offiziellen Liste des Landes Oberösterreich.
Die Stadt Wien weist eigene Hundebadeplätze aus: an der Donauinsel Nord, an der Neuen Donau Süd, an der Alten Donau, am Teich Hirschstetten und am asperner See. Auf der gesamten Donauinsel gilt Leinen- oder Maulkorbpflicht, in den Hundebadeplätzen gelten eigene Regeln.
In Tirol liegen Hundebadestellen am Achensee, am Walchsee, am Plansee, am Pillersee und am Durlaßboden. In der Steiermark sind es unter anderem der Erlaufsee, der Leopoldsteinersee und der Stausee Soboth. In Salzburg finden Sie das Waldbad Fürberg am Wolfgangsee und den Hintersee.
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Einreise mit Hund nach Österreich
Für Reisen aus Deutschland gelten die EU-Regeln für Heimtiere. Das österreichische Sozialministerium fasst sie in einem Merkblatt zusammen, die Bundesseite oesterreich.gv.at erklärt die Details.

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Bus, Bahn und Seilbahn mit Hund
In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt in Österreich in der Regel eine Maulkorb- und Leinenpflicht. Meist brauchen Hunde einen ermäßigten Fahrschein, kleine Hunde in einer Transportbox fahren oft kostenlos. In Wien ist ein Ticket zum halben Preis nötig, mit der Vienna City Card fährt ein Hund kostenlos mit. Auch in Bussen und Seilbahnen in den Urlaubsregionen wird häufig ein Maulkorb verlangt – packen Sie ihn deshalb immer ein.
Hundeabgabe für Urlauber?
Die Hundeabgabe ist in Österreich eine Gemeindeabgabe für Hunde, die dort gehalten werden. Für normale Urlaubsaufenthalte fällt sie praktisch nicht an: In Wien entfällt sie zum Beispiel, wenn der Hund nicht länger als drei Monate im Jahr in der Stadt ist. Eine eigene Ortstaxe für Hunde fanden wir in den amtlichen Quellen nicht, private Strandbäder und Unterkünfte verlangen aber teils Hundegebühren.
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Gesundheit am See: Darauf sollten Sie achten
Bergseen sind oft kalt. Lassen Sie Ihren Hund nach dem Baden nicht lange nass im Wind liegen und trocknen Sie ihn gut ab. Achten Sie im Hochsommer auf Blaualgen in stehenden Gewässern und auf Warnschilder der Gemeinde. Nach Wanderungen lohnt ein Blick auf Pfoten und Fell – Zecken sind in Österreich bis in mittlere Höhenlagen verbreitet.
Was bei einem Notfall zu tun ist, steht in unserer Erste-Hilfe-Übersicht. Ob eine Pflanze oder ein Fundstück giftig ist, prüft der Gift-Check.
Häufige Fragen zum Urlaub mit Hund in Österreich
Weitere Reiseziele finden Sie in unserem Überblick Urlaub mit Hund.
Quellen: oesterreich.gv.at, Sozialministerium (Merkblatt Reiseverkehr innerhalb der EU, Stand April 2026), Stadt Wien (MA 60), Kärnten Werbung, Salzkammergut Tourismus, Land Oberösterreich und die Gemeinden. Stand: Oktober 2026.
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