Hundesitter werden: Mit Tieren Geld verdienen – kostenlos auf Pawmio

Sie lieben Hunde oder Katzen und möchten nebenbei Geld verdienen? Dann können Sie bei Pawmio Hundesitter werden – als Gassigeher, Katzensitter oder Betreuer für Urlaub und Arbeitstage. Ihr Profil ist kostenlos, Ihre Preise legen Sie selbst fest und das Geld bekommen Sie direkt vom Tierhalter, ohne Provision. Pawmio bringt Sie mit Tierhaltern in Ihrer Nähe zusammen: Wer einen Gassi-Service oder eine Hundebetreuung sucht, findet Sie über die Umkreissuche nach Postleitzahl.

Hundesitter werden ist bei Pawmio einfach: Die Anmeldung dauert rund zehn Minuten. Danach prüfen wir Ihr Profil und schalten es frei.

Hundesitter werden: So funktioniert Pawmio

  1. Kostenlos registrieren: Name, PLZ, E-Mail und Passwort – mehr brauchen Sie für den Start nicht. Danach bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse.
  2. Profil in 4 Schritten ausfüllen: Foto und „Über mich“, Ihre Leistungen mit Preisen, welche Tiere Sie betreuen und wann Sie Zeit haben.
  3. Prüfung und Freischaltung: Wir sehen uns jedes Profil an, bevor es sichtbar wird. So bleibt die Qualität für Tierhalter hoch.
  4. Anfragen erhalten: Tierhalter schicken Ihnen über Pawmio eine Anfrage mit Datum, Tier und Nachricht. Sie entscheiden innerhalb von 72 Stunden, ob Sie annehmen. Erst nach Ihrer Zusage sehen beide Seiten Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Wenn Sie Hundesitter werden, bleiben Sie selbstständig: Alles Weitere – Kennenlernen, Schlüsselübergabe, Bezahlung – besprechen Sie direkt mit dem Tierhalter. Pawmio vermittelt nur den Kontakt; der Betreuungsvertrag kommt ausschließlich zwischen Ihnen und dem Tierhalter zustande.

Warum Hundesitter werden bei Pawmio?

Pawmio ist ein deutsches Portal rund um Hund und Katze – mit Ratgebern zu Gesundheit, Rassen, Tierarztkosten und Urlaub mit Hund. Viele Tierhalter kommen täglich auf die Seite, um Informationen zu finden oder einen Gassi-Service, eine Hundeschule oder einen Tierarzt in der Nähe zu suchen. Wer bei Pawmio Hundesitter werden möchte, wird genau dort gefunden, wo Tierhalter ohnehin nach Hilfe suchen.

  • Nur für Tiere: Pawmio ist keine gemischte Plattform für Kinder- oder Seniorenbetreuung, sondern ausschließlich auf Hunde und Katzen ausgerichtet.
  • Keine Provision: Ihre Einnahmen gehören Ihnen.
  • Datenschutz aus Deutschland: Ihre Kontaktdaten werden erst nach Ihrer Zusage weitergegeben.
  • Faire Bewertungen: Nur echte Kunden können bewerten.

Hundesitter werden und Geld verdienen: Was ist realistisch?

Viele fragen sich, ob sich Hundesitter werden finanziell lohnt. Wie viel Sie als Hundesitter verdienen, hängt von Ihrer Stadt, Ihrer Erfahrung und der Art der Betreuung ab. Als grobe Orientierung für Gassi-Services gelten diese Richtwerte, die auch auf unserer Seite Gassi-Service in Ihrer Nähe stehen:

Angebot Dauer Richtwert
Gruppenrunde ca. 60 Minuten 10–15 €
Einzelrunde 30–60 Minuten 15–25 €
Abo oder Mehrfachkarte mehrere Runden oft günstiger je Runde

Für Hausbesuche bei Katzen, Tagesbetreuung oder Übernachtungen legen Sie eigene Preise fest. Bei Pawmio zahlen Sie keine Provision auf Ihre Einnahmen: Was Sie mit dem Tierhalter vereinbaren, gehört Ihnen. Tipp: Schauen Sie sich die Preise anderer Betreuer in Ihrer Stadt an und starten Sie mit einem fairen Einstiegspreis, bis die ersten Bewertungen da sind.

Hundesitter werden: Was kostet das Profil?

Hundesitter werden kostet bei Pawmio nichts: Das Basis-Profil ist kostenlos. Sie können damit alle Anfragen lesen und beantworten und bis zu drei Anfragen pro Monat annehmen. In Städten, in denen es noch wenige Betreuer gibt, gilt diese Grenze während der Einführungsphase nicht – dort können Sie unbegrenzt annehmen.

Später wird es ein optionales Premium-Profil für mehr Sichtbarkeit geben (zum Beispiel mehr Fotos und eine hervorgehobene Platzierung, die als „Anzeige“ gekennzeichnet ist). Premium ist freiwillig. Bewertungen werden niemals nach Premium sortiert oder gekauft.

Wer kann Hundesitter werden? Die Voraussetzungen

Um Hundesitter werden zu können, brauchen Sie bei Pawmio keine Ausbildung. Wichtig sind:

  • Mindestens 18 Jahre alt
  • Erfahrung mit Tieren – zum Beispiel mit einem eigenen Hund, in der Familie, im Tierheim oder als Gassigeher für Nachbarn
  • Zuverlässigkeit und Zeit: Tierhalter verlassen sich darauf, dass Sie pünktlich sind und Absprachen einhalten
  • Ein ehrliches Profil mit echtem Foto und realistischen Angaben

Studierende, Rentner, Menschen im Homeoffice oder Eltern mit flexiblen Zeiten sind oft ideale Betreuer. Gerade ältere Hundehalter und Berufstätige suchen jemanden, der mittags eine Runde dreht oder im Urlaub einspringt.

Gassi gehen ohne eigenen Hund

Wer Hundesitter werden möchte, hat oft selbst keinen Hund. Viele Menschen möchten gern einen Hund, können aber keinen eigenen halten – wegen der Wohnung, der Arbeit oder weil sie viel reisen. Gassi gehen ohne Hund ist dann eine schöne Lösung: Sie verbringen Zeit mit Hunden, bewegen sich an der frischen Luft und helfen Hundehaltern, die tagsüber wenig Zeit haben.

Neben Pawmio suchen auch viele Tierheime ehrenamtliche Gassigeher. Wenn Sie zunächst ohne Bezahlung Erfahrung sammeln möchten, fragen Sie im Tierheim in Ihrer Nähe nach. Diese Erfahrung können Sie später in Ihrem Pawmio-Profil angeben.

Ein typischer Tag als Gassigeher

Hundesitter werden: Gassigeherin mit mehreren Hunden an der Leine

Viele Hundesitter starten mit wenigen festen Kunden und bauen sich nach und nach einen kleinen Stamm auf. Ein typischer Tag kann so aussehen: Am Vormittag holen Sie einen jungen Labrador ab, dessen Halterin im Büro arbeitet, und gehen eine Stunde in den nahen Park. Mittags folgt eine kürzere Runde mit einem älteren Dackel, der nicht mehr so lange laufen kann, dafür aber gern schnüffelt. Am Nachmittag besuchen Sie zwei Katzen, deren Familie im Urlaub ist: Futter, frisches Wasser, Katzenklo, Streicheleinheiten und ein kurzes Foto für die Besitzer.

Wichtig ist eine gute Planung. Rechnen Sie Wege zwischen den Kunden ein, halten Sie Leinen, Kotbeutel, Wasser und Leckerli bereit und notieren Sie sich Besonderheiten jedes Tieres. Viele Tierhalter freuen sich über eine kurze Nachricht nach dem Spaziergang – das schafft Vertrauen und führt oft zu festen Aufträgen.

Hundesitter werden: Gewerbe, Steuern und § 11 Tierschutzgesetz

Bevor Sie hauptberuflich Hundesitter werden, sollten Sie die rechtlichen Grundlagen kennen. Wer gelegentlich den Hund der Nachbarin ausführt, betreibt in der Regel kein Gewerbe. Wer Tierbetreuung dagegen regelmäßig, selbstständig und mit Gewinnerzielungsabsicht anbietet, muss sich um einige Dinge selbst kümmern:

  • Gewerbeanmeldung: Bei einer dauerhaften, nach außen angebotenen Tätigkeit ist meist eine Anmeldung beim Gewerbeamt nötig.
  • Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz: Für die gewerbsmäßige Betreuung von Tieren kann eine Erlaubnis des zuständigen Veterinäramts erforderlich sein. Ob das für Sie gilt, hängt von Art und Umfang ab – fragen Sie im Zweifel beim Veterinäramt nach. Wenn Sie eine Erlaubnis haben, können Sie sie in Ihrem Profil hochladen: Nach unserer Prüfung erhalten Sie das Abzeichen „§ 11 Erlaubnis“. Den Gesetzestext finden Sie bei gesetze-im-internet.de.
  • Steuern: Einnahmen müssen Sie in Ihrer Steuererklärung angeben. Für kleine Umsätze gibt es die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG (2026: bis 25.000 € Umsatz im Vorjahr und bis 100.000 € im laufenden Jahr).

Pawmio ist eine Vermittlungsplattform und keine Rechts- oder Steuerberatung. Bei Fragen helfen Gewerbeamt, Veterinäramt, Finanzamt oder eine Steuerberatung.

Welche Hunde passen zu Ihnen?

Wer Hundesitter werden will, sollte seine Grenzen kennen: Nicht jeder Hund passt zu jedem Betreuer. Überlegen Sie vorher ehrlich, welche Hunde Sie sicher führen können. Große, kräftige Hunde brauchen eine sichere Leinenführung; junge Hunde viel Bewegung und Geduld; ältere Hunde eher kürzere, ruhige Runden. Manche Hunde vertragen sich nicht mit anderen Hunden und sollten nur einzeln ausgeführt werden.

In Ihrem Profil geben Sie an, welche Hundegrößen Sie betreuen, ob Sie Welpen oder Senioren übernehmen und ob Sie Erfahrung mit ängstlichen Hunden aus dem Tierschutz haben. So erhalten Sie passende Anfragen. Informationen zu Charakter und Bewegungsbedarf einzelner Rassen finden Sie in unserem Bereich Hunderassen. Für Katzen lohnt ein Blick in die Katzenrassen.

Versicherung: Warum eine Haftpflicht wichtig ist, wenn Sie Hundesitter werden

Reißt sich ein Hund los und verursacht einen Unfall, kann es teuer werden. Grundsätzlich haftet der Tierhalter für sein Tier – wer ein Tier beaufsichtigt, kann aber als „Tieraufseher“ ebenfalls haften. Deshalb empfehlen wir allen Betreuern eine Haftpflichtversicherung, die das Hüten fremder Tiere einschließt. Fragen Sie bei Ihrer privaten Haftpflicht nach, ob das „Hüten fremder Hunde“ mitversichert ist, oder klären Sie für eine gewerbliche Tätigkeit eine Betriebshaftpflicht.

Wenn Sie in Ihrem Profil einen Nachweis hochladen, erhalten Sie das Abzeichen „Haftpflicht nachgewiesen“. Den Nachweis sieht nur Pawmio, nicht die Öffentlichkeit. Mehr zur Absicherung von Hunden lesen Sie im Ratgeber Hundehaftpflichtversicherung.

Tierversicherungen: Anbieter im Überblick (Anzeige)

Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen. Pawmio bietet keine Versicherungsberatung an.

*Die angezeigten Anbieter werden zufällig ausgewählt. Pawmio bewertet und vergleicht keine Tarife und vermittelt keine Versicherungen. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Empfehlung dar. Stand: September 2026.

Sicherheit und Vertrauen: So schützt Pawmio Betreuer und Tierhalter

  • Jedes Profil wird geprüft, bevor es öffentlich sichtbar wird.
  • Geprüfte Abzeichen: „Haftpflicht nachgewiesen“ und „§ 11 Erlaubnis“ erscheinen nur, wenn Sie einen Nachweis hochgeladen und wir ihn geprüft haben.
  • Ihre Kontaktdaten bleiben geschützt: Öffentlich sichtbar sind nur Vorname, Initial des Nachnamens, Stadtteil und ein ungefährer Kreis auf der Karte – nie Ihre Adresse. Telefonnummer und E-Mail werden erst nach Ihrer Zusage weitergegeben.
  • Nur echte Bewertungen: Bewerten kann nur, wer über Pawmio eine Anfrage an Sie gestellt hat, die Sie angenommen haben. Sie können auf jede Bewertung einmal öffentlich antworten.
  • Melden-Funktion: Unangemessene Profile oder Bewertungen können gemeldet werden; wir prüfen jede Meldung.
  • Sie entscheiden: Sie nehmen nur Anfragen an, die zu Ihnen passen, und können Ihr Profil jederzeit pausieren.

Notfall und Erste Hilfe: Das sollten Hundesitter wissen

Wenn Sie Hundesitter werden, tragen Sie Verantwortung für ein fremdes Tier. Deshalb sollten Sie wissen, was im Notfall zu tun ist. Speichern Sie vor der ersten Betreuung die Telefonnummer des Halters, des Haustierarztes und eines tierärztlichen Notdienstes in Ihrem Handy. Klären Sie, ob der Hund Allergien hat oder Medikamente bekommt.

Typische Notfälle unterwegs sind Pfotenverletzungen, giftige Lebensmittel vom Boden oder Bisse durch andere Hunde. Auf Pawmio finden Sie Erste-Hilfe-Anleitungen, zum Beispiel zur Pfotenverletzung beim Hund oder zu Xylit-Vergiftung. Was ein Notdienst kostet, erfahren Sie unter Tierarzt-Notdienst Kosten. Einen Tierarzt in der Nähe finden Sie mit der Tierarztsuche.

Hundesitter werden mit Erfolg: Tipps für Ihr Profil

  1. Ein freundliches, echtes Foto – am besten mit Tier und gut erkennbarem Gesicht.
  2. Ein persönlicher Text: Erzählen Sie, warum Sie Tiere betreuen, welche Erfahrung Sie haben und wie ein Spaziergang mit Ihnen aussieht.
  3. Klare Preise: Tierhalter vergleichen nicht nur den Preis, sondern auch, ob Leistungen und Dauer verständlich sind.
  4. Mehrere Fotos: Zeigen Sie Ihre Umgebung, den Park um die Ecke oder Ihren Garten.
  5. Schnell antworten: Ihre durchschnittliche Antwortzeit wird im Profil berücksichtigt. Wer schnell antwortet, bekommt mehr Zusagen.
  6. Haftpflicht-Nachweis hochladen – das schafft Vertrauen.

Das erste Kennenlernen: Darauf sollten Sie achten

Nach Ihrer Zusage melden Sie sich beim Tierhalter und vereinbaren ein Kennenlernen – am besten einen kurzen Spaziergang zu dritt. Klären Sie dabei: Wie verhält sich der Hund an der Leine, mit anderen Hunden und mit Fremden? Gibt es Futter- oder Gesundheitsbesonderheiten, Medikamente, Ängste? Wer ist der Notfallkontakt, welcher Tierarzt wird angefahren? Wie wird der Schlüssel übergeben und wie bezahlt?

Halten Sie die wichtigsten Absprachen schriftlich fest, zum Beispiel per Nachricht oder in einem kurzen Betreuungsvertrag. Den Tierarzt in der Nähe finden Sie jederzeit mit der Notdienst-Übersicht auf Pawmio.

Checkliste: Das brauchen Sie, wenn Sie Hundesitter werden

  • Gute Leinen und ggf. ein Sicherheitsgeschirr – auch wenn der Halter eigene mitgibt, ist Ersatz sinnvoll.
  • Kotbeutel, Wasser und ein faltbarer Napf für längere Runden und warme Tage.
  • Leckerli – nur nach Absprache mit dem Halter, wegen Allergien und Futterumstellung.
  • Handtuch und Pfotenpflege für Regen, Schnee und Streusalz.
  • Reflektierende Kleidung oder Leuchthalsband für dunkle Jahreszeiten.
  • Notfallkontakte und Tierarzt im Handy gespeichert.
  • Ein kurzer Notizzettel pro Tier mit Besonderheiten, Kommandos und Abholzeiten.

Für Hausbesuche bei Katzen gehören außerdem ein sicherer Ort für Schlüssel und eine kurze Checkliste für jeden Besuch dazu: Futter, Wasser, Katzenklo, Fenster, Licht.

Diese Fehler sollten neue Hundesitter vermeiden

  1. Zu viele Hunde auf einmal: Starten Sie mit einem oder zwei Hunden, bis Sie die Tiere gut kennen. Mehrere fremde Hunde gleichzeitig zu führen, ist anspruchsvoll.
  2. Ohne Kennenlernen starten: Ein erstes Treffen mit Halter und Hund ist Pflicht – es zeigt, ob Sie und das Tier zusammenpassen.
  3. Freilauf ohne Erlaubnis: Lassen Sie einen fremden Hund nur von der Leine, wenn der Halter das ausdrücklich erlaubt und es dort erlaubt ist. Beachten Sie Leinenpflichten in Ihrer Stadt.
  4. Unklare Preise: Besprechen Sie vorher, was eine Runde kostet, wie lange sie dauert und was bei Absagen gilt.
  5. Keine Rückmeldung: Eine kurze Nachricht nach dem Spaziergang („alles gut, 50 Minuten im Park“) wirkt professionell.
  6. Versicherung vergessen: Klären Sie Ihren Haftpflichtschutz, bevor Sie den ersten Hund ausführen.

Katzensitter werden: Was ist anders?

Katzen bleiben meist lieber zu Hause als in einer fremden Umgebung. Als Katzensitter besuchen Sie die Tiere deshalb in ihrer Wohnung – ein- oder zweimal am Tag. Sie füttern, reinigen das Katzenklo, kontrollieren, ob alles in Ordnung ist, und nehmen sich Zeit zum Spielen. Schüchterne Katzen zeigen sich anfangs oft nicht; hier ist Geduld gefragt.

Weil Sie einen Wohnungsschlüssel erhalten, ist Vertrauen besonders wichtig. Vereinbaren Sie klar, wie der Schlüssel übergeben und zurückgegeben wird, und welche Räume Sie betreten dürfen. Wählen Sie in Ihrem Profil die Leistung „Hausbesuch“ und die Tierart „Katzen“, dann erscheinen Sie in der Suche bei Katzensitter.

Hundesitter werden als Student, Rentner oder im Homeoffice

Hundesitter werden lässt sich gut mit anderen Lebensphasen verbinden. Studierende haben oft flexible Stundenpläne und können mittags eine Runde übernehmen. Rentnerinnen und Rentner bringen Zeit, Ruhe und häufig viel Erfahrung mit – gerade ältere Hundehalter schätzen das. Wer im Homeoffice arbeitet, kann einen Hund tagsüber bei sich aufnehmen oder die Mittagspause für einen Spaziergang nutzen.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie Sozialleistungen beziehen, studieren oder eine Rente erhalten, können für Nebeneinkünfte besondere Regeln gelten. Informieren Sie sich vorab bei der zuständigen Stelle.

Hundesitter werden in Ihrer Stadt

Hundesitter in der Stadt: Spaziergang mit zwei Hunden

Die Nachfrage nach Gassi-Service und Hundebetreuung ist in großen Städten besonders hoch, weil dort viele Berufstätige mit Hund leben und die Wege zur Arbeit lang sind. Aber auch in kleineren Städten und Gemeinden suchen Tierhalter zuverlässige Betreuer – oft gibt es dort kaum professionelle Anbieter.

Bei Pawmio werden Sie über die Umkreissuche gefunden: Tierhalter geben ihre Postleitzahl ein und sehen Betreuer und Firmen in der Nähe, sortiert nach Entfernung. Wenn Sie in Ihrem Profil einen realistischen Einsatzradius angeben, erscheinen Sie bei den richtigen Anfragen. In Städten mit noch wenigen Betreuern gilt eine Einführungsphase, in der Sie ohne Begrenzung Anfragen annehmen können.

Hundesitter, Katzensitter oder Gassigeher?

Bei Pawmio können Sie eine oder mehrere Leistungen anbieten:

  • Gassi-Service: Spaziergänge, oft mittags während der Arbeitszeit des Halters. Tierhalter finden Sie über den Gassi-Service.
  • Hausbesuch: Sie kommen zum Tier nach Hause – ideal für Katzen, die ihre gewohnte Umgebung brauchen. Tierhalter suchen über Katzensitter.
  • Betreuung bei Ihnen: Der Hund wohnt während des Urlaubs bei Ihnen.
  • Tagesbetreuung: Der Hund verbringt den Tag bei Ihnen.
  • Haussitting: Sie übernachten beim Tierhalter und versorgen die Tiere vor Ort. Mehr dazu unter Hundebetreuung.

Häufige Fragen zum Hundesitter werden

Kostet die Anmeldung als Hundesitter etwas?

Nein. Registrierung und Basis-Profil sind kostenlos. Pawmio nimmt keine Provision von Ihren Einnahmen.

Wie bekomme ich mein Geld?

Die Bezahlung vereinbaren Sie direkt mit dem Tierhalter, zum Beispiel bar, per Überweisung oder PayPal. Pawmio wickelt keine Zahlungen für Betreuungen ab.

Wer haftet, wenn etwas passiert?

Pawmio vermittelt nur den Kontakt und ist nicht Vertragspartner der Betreuung. Für Schäden gelten die gesetzlichen Regeln zwischen Ihnen und dem Tierhalter. Eine passende Haftpflichtversicherung ist deshalb sehr empfehlenswert.

Muss ich jede Anfrage annehmen?

Nein. Sie entscheiden selbst und können Anfragen auch ablehnen. Bitte antworten Sie innerhalb von 72 Stunden, sonst läuft die Anfrage ab.

Kann ich gleichzeitig Tierhalter und Betreuer sein?

Ja. Sie nutzen dasselbe Mein-Pawmio-Konto und haben zusätzlich den Betreuer-Bereich.

Wie schnell bekomme ich die erste Anfrage?

Das hängt von Ihrer Stadt, Ihren Leistungen und Ihrem Profil ab. Ein vollständiges Profil mit gutem Foto, klaren Preisen und schneller Antwortzeit wird häufiger angefragt.

Welche Daten sehen Tierhalter von mir?

Vorname, Initial des Nachnamens, Stadtteil, ungefährer Standort, Ihre Fotos, Leistungen, Preise und Bewertungen. Telefonnummer und E-Mail-Adresse erst nach Ihrer Zusage.

Kann ich mein Profil pausieren oder löschen?

Ja, jederzeit im Betreuer-Bereich. Ihr Konto können Sie in Mein Pawmio löschen.

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