
Tierversicherung Kosten: Was kostet eine Versicherung für Hund und Katze?
Tierversicherung Kosten im Überblick: Eine OP-Versicherung für einen Hund kostet bei sehr guten Tarifen laut Stiftung Warentest zwischen 216 und 403 € im Jahr. Gute OP-Versicherungen für Katzen gibt es laut Stiftung Warentest schon für etwas mehr als 100 € im Jahr. Eine Krankenvollversicherung, die auch ambulante Behandlungen bezahlt, ist deutlich teurer. Wie viel Sie am Ende zahlen, hängt vor allem vom Alter und der Rasse Ihres Tieres ab, aber auch von Selbstbeteiligung, Erstattungsgrenzen und Leistungsumfang.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Beiträge realistisch sind, wovon der Preis abhängt, warum ein günstiger Tarif nicht immer der beste ist und wie Sie Kosten und Leistungen richtig vergleichen. Wir nennen keine Versicherer und geben keine Empfehlung für einzelne Tarife. Alle Zahlen stammen aus Tests und Veröffentlichungen von Stiftung Warentest und Verbraucherzentrale. Am Ende finden Sie eine Checkliste für Ihren eigenen Vergleich.
Tierversicherungen: Anbieter im Überblick (Anzeige)
Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen. Pawmio bietet keine Versicherungsberatung an.
*Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen der Anbieter sowie auf Kundenbewertungen (Trustpilot, eKomi). Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Empfehlung dar. Stand: September 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Hund, OP-Versicherung: sehr gute Tarife kosten laut Stiftung Warentest 216 bis 403 € im Jahr (Test 04/2025).
- Katze, OP-Versicherung: gute Tarife gibt es laut Stiftung Warentest ab etwas mehr als 100 € im Jahr (Test 01/2026).
- Krankenvollversicherung: beim Hund meist einige Hundert Euro im Jahr teurer als eine OP-Versicherung (Stiftung Warentest), laut Verbraucherzentrale etwa das Dreifache.
- Alter: Je älter das Tier bei Abschluss, desto höher der Beitrag. Viele Versicherer nehmen Tiere nur bis etwa fünf bis acht Jahre auf.
- Preis ist nicht alles: Erstattungssatz nach GOT, Jahreshöchstbetrag, Selbstbeteiligung und Wartezeit entscheiden, wie viel Sie im Ernstfall zurückbekommen.
Tierversicherung Kosten: Beiträge im Überblick
Die folgenden Zahlen zeigen, in welchem Rahmen sich die Beiträge bewegen. Sie stammen aus Tests mit Modelltieren und gelten jeweils für die dort beschriebenen Bedingungen.
| Versicherung | Beitrag pro Jahr | Quelle |
|---|---|---|
| Hund, OP-Versicherung (sehr gute Tarife) | 216 bis 403 € | Stiftung Warentest 04/2025 |
| Hund, OP: Jack Russell (Einstiegsbeitrag) | 236 € | Stiftung Warentest 04/2025 |
| Hund, OP: Labrador Retriever (Einstiegsbeitrag) | 305 € | Stiftung Warentest 04/2025 |
| Junger, kleiner Hund, OP-Versicherung | rund 160 bis knapp 550 € | Verbraucherzentrale (nach Finanztest) |
| Katze, gute OP-Versicherung | ab etwas mehr als 100 € | Stiftung Warentest 01/2026 |
| Katze, teuerster Tarif, Kätzchen 6 Monate | 559 € | Stiftung Warentest 01/2026 |
| Katze, teuerster Tarif, 7 Jahre | 968 € | Stiftung Warentest 01/2026 |
| Krankenvollversicherung | etwa das Dreifache einer OP-Versicherung | Verbraucherzentrale |

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So kommen die Zahlen zustande
Testergebnisse lassen sich nur richtig einordnen, wenn man weiß, wie getestet wurde. Für den Katzentest hat Stiftung Warentest vier Modellkatzen berechnet: Mischlingskater im Alter von sechs Monaten und sieben Jahren, jeweils als Wohnungskatze und als Freigänger, nicht kastriert und ohne Stammbaum. Berechnet wurde der Einstiegsbeitrag bei einem Jahr Laufzeit, jährlicher Zahlweise und ohne Mehrtierrabatt. Stichtag der Tarifdaten war der 1. Dezember 2025.
Geprüft wurden außer dem Preis auch die Leistungen: allgemeine Wartezeiten, kürzere Wartezeiten bei Unfällen sowie besondere Wartezeiten, etwa für Sterilisation, Zahnbehandlungen, Harnwegs- und Blasenerkrankungen, Nierensteine und Tumorentfernungen. Auch die maximal erstattungsfähigen GOT-Sätze, im Normalfall und im Notdienst, flossen in die Bewertung ein. Den Hundetest hat Stiftung Warentest nach 60 Prüfkriterien bewertet.
Ihr eigener Beitrag kann deshalb abweichen, je nach Alter, Rasse, Haltung, Wohnort und gewähltem Tarif. Nutzen Sie die Testzahlen als Orientierung, nicht als Angebot.
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Wovon hängt der Beitrag ab?
Alter des Tieres
Das Alter beim Abschluss ist der wichtigste Faktor. Laut Verbraucherzentrale gilt: Je älter das Tier bei Vertragsabschluss ist, desto höher wird der Beitrag. Bei Katzen steigen die Beiträge laut Stiftung Warentest außerdem auch während der Vertragslaufzeit mit dem Alter. Viele Versicherer nehmen Katzen nur bis etwa fünf bis acht Jahre auf oder stellen Gesundheitsfragen. Bei Hunden lehnen laut Stiftung Warentest 8 der 29 sehr guten und guten OP-Tarife einen siebenjährigen Hund ab.
Rasse und Risikoklasse
Beim Hund richtet sich der Beitrag stark nach der Rasse. Im Test von Stiftung Warentest war ein Jack Russell in einer niedrigeren Risikoklasse eingestuft als ein Labrador Retriever. Sein Einstiegsbeitrag lag mit 236 € um 69 € unter dem des Labradors mit 305 €. Achten Sie außerdem darauf, ob ein Tarif Operationen wegen rassetypischer Krankheiten ausschließt.
Haltung bei Katzen
Für den Katzentest hat Stiftung Warentest Beiträge für Wohnungskatzen und Freigänger getrennt berechnet. Ob Ihre Katze rausgeht, kann also eine Rolle spielen. Geben Sie die Haltung im Antrag immer korrekt an.
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Selbstbeteiligung
Mit einer Selbstbeteiligung sinkt der Beitrag, im Leistungsfall zahlen Sie aber einen Teil selbst. Laut Stiftung Warentest ist der Preisunterschied zwischen Tarifen mit und ohne Selbstbeteiligung bei den empfehlenswerten Hunde-OP-Tarifen gering. Für Katzen empfiehlt Stiftung Warentest Tarife ohne Selbstbeteiligung, weil Versicherer Tarife mit Selbstbeteiligung oft nur wenig günstiger anbieten.
Erstattung nach GOT
Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im 1- bis 3-fachen Satz ab, im Notdienst bis zum 4-fachen Satz. Viele Tarife erstatten laut Stiftung Warentest nur bis zum 2-fachen Satz. Laut Verbraucherzentrale berechnen Praxen in der Regel den 3-fachen Satz, Versicherer zahlen meist nur den 2-fachen. Die Differenz zahlen Sie selbst. Ein Tarif, der bis zum 3- oder 4-fachen Satz erstattet, kostet oft mehr, leistet im Ernstfall aber auch mehr.
Jahreshöchstbetrag und Erstattungsquote
Manche Versicherer zahlen laut Verbraucherzentrale nur bis zu einem bestimmten Betrag im Jahr, zum Beispiel 2.500 €. Außerdem übernehmen Versicherer laut Verbraucherzentrale üblicherweise nur 80 Prozent der erstattungsfähigen Kosten. Prüfen Sie beides, bevor Sie nur auf den Beitrag schauen.
OP-Versicherung, Krankenvollversicherung oder Haftpflicht?
| OP-Versicherung | Krankenvollversicherung | Hundehaftpflicht | |
|---|---|---|---|
| Was ist versichert? | Operationen, meist mit Vor- und Nachbehandlung | Operationen und ambulante Behandlungen | Schäden, die Ihr Hund anderen zufügt |
| Kosten | Hund sehr gute Tarife 216–403 €/Jahr, Katze gute Tarife ab gut 100 €/Jahr | beim Hund meist einige Hundert € mehr als OP, etwa das Dreifache | je nach Tarif |
| Einordnung | günstiger Schutz vor teuren Operationen | umfassend, aber teuer | laut Verbraucherzentrale ein absolutes Muss für Hundehalter |
Die Verbraucherzentrale empfiehlt für die Tierhalterhaftpflicht eine Deckungssumme von mindestens 5 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Für Katzen deckt laut Verbraucherzentrale die private Haftpflichtversicherung mögliche Schäden ab. Mehr dazu in unseren Ratgebern Hundehaftpflichtversicherung, Hunde-OP-Versicherung und Katzen-OP-Versicherung.
Weitere Rechner & Checks für dein Tier
Rechenbeispiel: Beitrag, Rücklage und Tierarztrechnung
Ob sich eine Versicherung für Sie rechnet, hängt davon ab, wie hoch eine Rechnung sein darf, die Sie problemlos selbst bezahlen könnten. Ein vereinfachter Vergleich:
- Beitrag über fünf Jahre: Bei einem sehr guten Hunde-OP-Tarif von 216 bis 403 € im Jahr zahlen Sie in fünf Jahren 1.080 bis 2.015 € Beitrag.
- Rücklage über fünf Jahre: Wer stattdessen jeden Monat 30 € zurücklegt, hat nach fünf Jahren 1.800 € angespart. Das Geld bleibt Ihres, auch wenn nichts passiert.
- Risiko: Tritt schon im ersten oder zweiten Jahr eine teure Operation ein, reicht eine Rücklage oft noch nicht aus. Hier liegt der Vorteil einer Versicherung.
Schon die Diagnostik vor einer Operation kann teuer werden. Untersuchung (23,62 €), Blutentnahme (10,26 €), großes Blutbild (23,52 €), zwei Röntgenaufnahmen (je 26,53 €) und ein Ultraschall (58,92 €) kosten nach GOT im 3-fachen Satz zusammen 508,14 € netto, also 604,69 € brutto, noch ohne Operation, Narkose und Medikamente. Mehr Beispiele finden Sie unter Tierarztkosten Hund und Tierarztkosten Katze.
Die Verbraucherzentrale nennt beide Wege als sinnvoll: eine reine OP-Kostenversicherung, weil sie günstiger ist, oder eine Rücklage für den Ernstfall. Niedrige Beiträge zahlen laut Verbraucherzentrale nur diejenigen, die ihr gesundes Tier so früh wie möglich versichern. Ob sich eine Versicherung für Sie lohnt, erklärt unser Ratgeber Lohnt sich eine Hundeversicherung?.
Beispiel: Was die Versicherung wirklich erstattet
Wie stark Erstattungssatz und Erstattungsquote wirken, zeigt ein vereinfachtes Beispiel. Angenommen, die Praxis rechnet die oben genannte Diagnostik im 3-fachen Satz ab: 604,69 € brutto. Ein Tarif erstattet nur bis zum 2-fachen Satz und davon 80 Prozent. Erstattungsfähig sind dann 403,12 € brutto, davon 80 Prozent, also 322,50 €. Sie zahlen selbst 282,19 €, fast die Hälfte der Rechnung.
Ein Tarif, der bis zum 3-fachen Satz und zu 100 Prozent erstattet, würde in diesem Beispiel die gesamte Rechnung übernehmen. Ob eine Leistung überhaupt versichert ist, hängt außerdem vom Tarif ab: Eine reine OP-Versicherung zahlt Diagnostik meist nur im Zusammenhang mit einer Operation. Das Beispiel zeigt, warum Sie nie nur den Beitrag vergleichen sollten.
Tierversicherungen: Anbieter im Überblick (Anzeige)
Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen. Pawmio bietet keine Versicherungsberatung an.
*Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen der Anbieter sowie auf Kundenbewertungen (Trustpilot, eKomi). Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Empfehlung dar. Stand: September 2026.
Vorerkrankungen: Wichtig für die Kosten
Versichert werden laut Verbraucherzentrale grundsätzlich nur gesunde Tiere. Bei älteren Tieren oder Vorerkrankungen verlangen Versicherer mitunter ein tierärztliches Gutachten. Stiftung Warentest rät bei Katzen, Tarife zu bevorzugen, die auch Tiere mit Vorerkrankungen aufnehmen, selbst wenn diese Erkrankungen dann vom Schutz ausgeschlossen sind. So bleibt Ihr Tier wenigstens für alle anderen Erkrankungen und Unfälle versichert.
Beantworten Sie die Gesundheitsfragen im Antrag vollständig und wahrheitsgemäß. Legen Sie Befunde aus der Tierarztpraxis bereit, wenn Ihr Tier schon einmal behandelt wurde. Fehlende oder falsche Angaben können im Leistungsfall zu Streit führen. Lehnt ein Versicherer eine Zahlung ab, können Sie sich kostenfrei an den Versicherungsombudsmann wenden. Wie das geht, erklärt unser Ratgeber zur Wartezeit.
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Billig ist nicht gleich gut: So vergleichen Sie richtig
Stiftung Warentest hat im Hundetest 121 Tarifvarianten von OP-Versicherungen geprüft. Nur etwa ein Viertel war empfehlenswert. Im Katzentest waren 86 von 181 Tarifvarianten gut, mehr als die Hälfte konnte Stiftung Warentest nicht empfehlen. Ein niedriger Beitrag sagt also wenig darüber aus, ob ein Tarif im Ernstfall gut leistet.
Vergleichen Sie deshalb immer diese Punkte nebeneinander:
- Beitrag pro Jahr für Ihr Tier, mit Alter, Rasse und Haltung
- Erstattung nach GOT: bis zum 2-, 3- oder 4-fachen Satz, auch im Notdienst?
- Jahreshöchstbetrag und Erstattungsquote
- Selbstbeteiligung
- Wartezeiten für Krankheit, Unfall und bestimmte Behandlungen, mehr dazu im Ratgeber Tierversicherung Wartezeit
- Ausschlüsse, etwa für rassetypische Krankheiten oder Vorerkrankungen
- Höchstalter bei Abschluss und Regeln zur Beitragserhöhung
- Kündigungsrecht des Versicherers nach einem Schadenfall
Einen neutralen Überblick über Tarifmerkmale finden Sie in unserem Tierkrankenversicherung Vergleich.
Beitrag sparen: Diese Möglichkeiten gibt es
- Früh versichern: Laut Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest zahlt am wenigsten, wer sein Tier jung und gesund versichert.
- Jährlich zahlen: Stiftung Warentest hat für den Katzentest Beiträge bei jährlicher Zahlweise berechnet. Fragen Sie, ob monatliche Zahlung einen Aufschlag kostet.
- OP statt Vollschutz: Eine reine OP-Versicherung ist deutlich günstiger als eine Krankenvollversicherung.
- Mehrere Tiere: Manche Versicherer geben Rabatte für mehrere Tiere. Stiftung Warentest hat Mehrtierrabatte in seinen Beitragsbeispielen nicht berücksichtigt.
- Nicht am falschen Ende sparen: Ein Tarif, der nur bis zum 2-fachen GOT-Satz erstattet oder einen niedrigen Jahreshöchstbetrag hat, kann im Ernstfall teurer werden als ein Tarif mit etwas höherem Beitrag.
Die Versicherung im Gesamtbudget
Der Versicherungsbeitrag ist nur ein Teil der Kosten, die ein Tier verursacht. Für einen Hund rechnet der Deutsche Tierschutzbund mit jährlichen Kosten von 1.200 bis 1.350 €. Darin stecken Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Futter, Impfungen, Entwurmung und gegebenenfalls eine OP- oder Krankenversicherung. Der Tierschutzbund betont, dass es sich um Mindestkosten und eine grobe Schätzung handelt. Tierarztrechnungen bei Krankheit sind darin nicht enthalten und können stark schwanken. Ein OP-Tarif für 216 bis 403 € im Jahr macht also einen spürbaren Teil des Jahresbudgets aus.
Planen Sie den Beitrag deshalb von Anfang an fest in Ihr Budget ein. Fällt trotzdem einmal eine Rechnung an, die Sie nicht sofort bezahlen können, zeigt unser Ratgeber Tierarzt Ratenzahlung, welche Möglichkeiten es gibt und worauf Sie achten sollten. Wie viel Futter Ihr Tier braucht und was es kostet, berechnen Sie mit unserem Futterrechner.
Beitragserhöhungen: Was Sie wissen sollten
Ein Beitrag bleibt nicht für immer gleich. Bei Katzen steigen die Beiträge laut Stiftung Warentest während der Vertragslaufzeit mit dem Alter. Erhöht ein Versicherer den Beitrag, haben Sie laut Verbraucherzentrale ein Kündigungsrecht. Bedenken Sie aber: Ein neuer Vertrag bei einem anderen Versicherer beginnt meist wieder mit einer Wartezeit, und bekannte Erkrankungen können ausgeschlossen sein. Ein Wechsel lohnt sich deshalb nur nach genauer Prüfung.
Achten Sie schon beim Abschluss darauf, wie der Versicherer Beitragserhöhungen regelt. Fragen Sie auch, ob der Versicherer nach einem Schadenfall kündigen darf. Laut Verbraucherzentrale verzichten manche Versicherer nach einer dreijährigen Vertragslaufzeit auf ihr Kündigungsrecht.
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Häufige Fragen zu den Kosten einer Tierversicherung
Was kostet eine Hundeversicherung im Monat?
Sehr gute OP-Tarife für Hunde kosten laut Stiftung Warentest 216 bis 403 € im Jahr, also umgerechnet etwa 18 bis 34 € im Monat. Eine Krankenvollversicherung ist deutlich teurer.
Was kostet eine Katzenversicherung?
Gute OP-Versicherungen für Katzen gibt es laut Stiftung Warentest ab etwas mehr als 100 € im Jahr. Der teuerste Tarif im Test kostete für ein sechs Monate altes Kätzchen 559 €, für eine siebenjährige Katze 968 € im Jahr.
Warum ist die Versicherung für meinen Hund so teuer?
Der Beitrag hängt vor allem von Alter und Rasse ab. Größere Rassen mit höherem Risiko und ältere Hunde kosten mehr. Auch ein hoher Erstattungssatz nach GOT und ein großer Jahreshöchstbetrag erhöhen den Beitrag.
Lohnt sich eine Selbstbeteiligung?
Laut Stiftung Warentest ist der Preisunterschied bei empfehlenswerten Tarifen oft gering. Für Katzen empfiehlt Stiftung Warentest deshalb Tarife ohne Selbstbeteiligung.
Ist die Hundehaftpflicht in der Kranken- oder OP-Versicherung enthalten?
Nein. Die Haftpflicht zahlt für Schäden, die Ihr Hund anderen zufügt, und ist eine eigene Versicherung. Die Verbraucherzentrale bezeichnet sie für Hundehalter als absolutes Muss.
Zahlt die Versicherung auch im Notdienst?
Das hängt vom Tarif ab. Im Notdienst dürfen Tierärzte bis zum 4-fachen GOT-Satz abrechnen. Viele Tarife erstatten laut Stiftung Warentest aber nur bis zum 2-fachen Satz. Prüfen Sie diesen Punkt vor dem Abschluss.
Kann ich ein älteres Tier noch versichern?
Oft ja, aber die Auswahl ist kleiner und der Beitrag höher. Viele Versicherer nehmen Katzen nur bis etwa fünf bis acht Jahre auf oder stellen Gesundheitsfragen.
Quellen
- Stiftung Warentest – Hundekrankenversicherung: OP-Versicherungen im Test (16.04.2025)
- Stiftung Warentest – Katzenversicherung im Vergleich (20.01.2026)
- Stiftung Warentest – Pressemitteilung Katzen-OP-Versicherungen (19.01.2026)
- Deutscher Tierschutzbund – Hundehaltung
- Verbraucherzentrale – Krankenversicherungen für Haustiere: sinnvoll oder überflüssig? (Stand 22.01.2025)
Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Ratgeber ist keine Versicherungsberatung. Maßgeblich sind die Bedingungen des jeweiligen Tarifs.
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