Basset Hound mit langen Schlappohren im Nahporträt

Basset Hound

Steckbrief

Größe

33–38 cm

Gewicht

20–30 kg

Lebenserwartung

10–13 Jahre

Charakter

Gutmütig, ruhig, eigenständig

Pflegeaufwand

Mittel

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Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen. Pawmio bietet keine Versicherungsberatung an.

*Die angezeigten Anbieter werden zufällig ausgewählt; Pawmio bewertet und vergleicht keine Tarife und vermittelt keine Versicherungen. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Empfehlung dar. Stand: September 2026.

Einleitung

Der Basset Hound ist ein Hund, der Menschen schon beim ersten Blick zum Schmunzeln bringt: lange Schlappohren, die beinahe über den Boden schleifen, ein melancholischer Blick unter faltiger Stirn, ein langer Körper auf kurzen, kräftigen Beinen. Hinter diesem Erscheinungsbild steckt ein gutmütiger, sozialer und erstaunlich zäher Laufhund, der für die Jagd auf Hasen gezüchtet wurde und eine der feinsten Nasen der Hundewelt besitzt.

Als Familienhund ist der Basset Hound beliebt, weil er freundlich zu Menschen, Kindern und anderen Hunden ist und im Haus meist ruhig bleibt. Wer ihn aufnimmt, sollte aber wissen: Seine Nase führt Regie, sein Eigensinn ist legendär, und sein besonderer Körperbau bringt gesundheitliche Schwachstellen mit sich – an Ohren, Augen, Rücken und Gelenken. In diesem Porträt erfahren Sie, woher der Basset Hound stammt, wie er tickt, wie Sie ihn erziehen und pflegen, welche Krankheiten typisch sind und welche Kosten auf Sie zukommen. So können Sie gut vorbereitet entscheiden, ob der gemütliche Spürhund zu Ihrem Alltag passt.

Herkunft und Geschichte

Seine Vorfahren stammen aus Frankreich. Bereits im Mittelalter sollen Mönche in der Abtei Saint-Hubert in den Ardennen niedrige, kurzbeinige Laufhunde gezüchtet haben, die Wild in dichtem Unterholz zu Fuß verfolgen konnten. Das französische Wort „bas“ bedeutet „niedrig“ – ein Basset ist also ein „niedriger Hund“. Jäger schätzten ihn, weil sie ihm ohne Pferd folgen konnten.

Im 19. Jahrhundert gelangten Basset Artésien Normand nach England. Dort entwickelten Züchter den Hund weiter, kreuzten vermutlich Bloodhounds ein und schufen einen schwereren, knochenstärkeren Typ mit noch längeren Ohren und mehr Haut. So entstand der heutige Basset Hound. Laut FCI-Standard Nr. 163 ist Großbritannien deshalb Ursprungsland der Rasse; sie wird in Gruppe 6 (Laufhunde), Sektion 1.3 (kleine Laufhunde) mit Arbeitsprüfung geführt.

Der Standard betont die ursprüngliche Aufgabe: Der Hund sollte Hasen ausdauernd über lange Strecken verfolgen, die Nase dicht am Boden. In der Meute arbeitete er mit tiefer, melodischer Stimme. Heute lebt der Basset Hound überwiegend als Familienhund, doch Nase, Ausdauer und Meutetrieb sind ihm geblieben.

Aussehen, Größe und Gewicht

Der Basset Hound ist ein schwerer Hund auf kurzen Beinen. Der FCI-Standard nennt eine Widerristhöhe von 33 bis 38 cm, ein Gewicht legt er nicht fest. In der Praxis wiegen erwachsene Tiere meist 20 bis 30 kg – ein Basset ist also deutlich massiger, als seine Größe vermuten lässt. Der Körper ist lang und tief, mit kräftigem Knochenbau und gut gewölbten Rippen.

Typisch ist der Kopf mit leicht gewölbtem Schädel, lockerer Haut, die sich bei gesenktem Kopf in Falten legt, und den rautenförmigen Augen. Die unteren Lider dürfen etwas Bindehaut zeigen, sollten aber nicht übermäßig hängen. Die sehr langen, samtigen Ohren setzen tief an und reichen bis über die Nasenspitze. Die Läufe sind kurz und kräftig, die Vorderpfoten zeigen etwas nach außen.

Das Fell ist kurz, glatt und dicht. Erlaubt sind alle anerkannten Laufhundfarben, meist Tricolor (Schwarz, Weiß, Lohfarben) oder Zweifarbig (Zitrone und Weiß, Rot und Weiß). Die lange, kräftige Rute wird beim Laufen säbelförmig hoch getragen, sodass der Jäger den Hund auch im hohen Gras sehen konnte.

Charakter und Wesen

Der Standard beschreibt den Basset Hound als ruhig, freundlich und anhänglich, gleichzeitig als zähen Spürhund mit Meuteinstinkt. Diese Doppelnatur prägt den Alltag. Im Haus ist er ein entspannter Mitbewohner, der gern auf dem Sofa döst und Besuch freundlich begrüßt. Draußen schaltet er um: Sobald eine interessante Spur in der Nase ist, zählt für ihn kaum noch etwas anderes.

Aggression ist der Rasse fremd. Basset Hounds gelten als ausgesprochen kinderfreundlich und kommen dank ihres Meutewesens in der Regel gut mit anderen Hunden aus. Als Wachhund taugen sie wenig, sie melden höchstens mit ihrer tiefen Stimme. Gerade dieses Bellen und Heulen kann in Mehrfamilienhäusern zum Thema werden, besonders wenn der Hund viel allein ist.

Berühmt ist der Basset für seine Sturheit. Er ist nicht dumm, im Gegenteil – er wurde gezüchtet, um selbstständig Entscheidungen auf der Fährte zu treffen. Dieses unabhängige Denken zeigt sich auch beim Training. Wer Geduld und Humor mitbringt, erlebt einen warmherzigen, treuen und humorvollen Gefährten.

Rassetendenzen: sehr verträglich mit Menschen, Kindern und Hunden, ausgeprägter Spürsinn, eigenständiges Denken, Neigung zu Bellen und Heulen, mäßiger Bewegungsdrang mit erstaunlicher Ausdauer.

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Pflege und Haltung

Der Basset Hound ist anpassungsfähig und kann in einer Wohnung leben, sofern er täglich ausreichend schnüffeln darf. Als grobe Orientierung sind ein bis eineinhalb Stunden Spaziergang pro Tag sinnvoll, gern in gemächlichem Tempo und mit vielen Pausen zum Riechen. Unterschätzen Sie ihn nicht: Ein trainierter Basset kann mehrere Stunden ausdauernd laufen.

Wegen seines langen Rückens und der kurzen Beine sollten Sie einige Regeln beachten:

  • Viele Treppen vermeiden, besonders im Welpen- und Seniorenalter; kleine Hunde tragen Sie mit Unterstützung von Brust und Hinterteil.
  • Kein Springen aus dem Auto oder vom Sofa – eine Rampe oder Stufen schonen Bandscheiben und Gelenke.
  • Ein Brustgeschirr ist schonender als ein Halsband, wenn der Hund an der Leine einer Spur folgt.

Ein eingezäunter Garten ist praktisch, muss aber sicher sein: Basset Hounds graben gern und folgen interessanten Gerüchen auch durch kleine Lücken. Freilauf ist wegen des Jagdtriebs nur in sicheren Bereichen ratsam. Lange Alleinzeiten mag der Meutehund nicht; zwei Hunde oder eine verlässliche Hundebetreuung können helfen. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist in vielen Bundesländern ohnehin Pflicht und auch sonst sinnvoll.

Bei Hitze leidet der schwere, kurzbeinige Hund schneller, als man denkt, weil sein Bauch nah am aufgeheizten Asphalt ist. Gehen Sie an heißen Tagen früh morgens und spät abends und bieten Sie einen kühlen Liegeplatz an. Nasses Wetter macht ihm dagegen wenig aus – allerdings sollten Sie Bauch und Ohren nach dem Spaziergang abtrocknen.

Basset Hound beim Spaziergang im Freien

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Verhalten & Training

Wer einen Hund sucht, der jedes Kommando sofort ausführt, wird mit dem Basset Hound nicht glücklich. Er fragt bei jeder Aufforderung zunächst: „Was habe ich davon?“ Futterbelohnungen sind deshalb ein starkes Werkzeug – mit Augenmaß, denn die Rasse nimmt schnell zu. Zieht man Leckerlis von der Tagesration ab, lässt sich beides vereinbaren.

Sinnvolle Schwerpunkte im Training sind:

  • Rückruf: Er ist bei einem Spürhund schwer zu festigen. Üben Sie mit einer Schleppleine und sehr hochwertigen Belohnungen.
  • Leinenführigkeit: Ein schnüffelnder Basset zieht in alle Richtungen. Erlauben Sie bewusst Schnüffelzeiten auf ein Signal hin, dafür lockeres Gehen in anderen Phasen.
  • Alleinbleiben: In kleinen Schritten aufbauen, um Heulen und Bellen vorzubeugen.
  • Stubenreinheit: Braucht bei manchen Bassets länger als bei anderen Rassen. Bleiben Sie geduldig und loben Sie jeden Erfolg draußen.

Die sinnvollste Beschäftigung ist Nasenarbeit. Mantrailing, Fährtensuche oder einfache Futtersuchspiele lasten den Basset geistig aus und machen ihn zufrieden. Hundeschulen in Ihrer Nähe finden Sie unter Hundeschulen.

Ein Trainingstipp: Nutzen Sie die Nase als Belohnung. Wenn Ihr Hund nach einem Rückruf zurückkommt, dürfen Sie ihn mit „Lauf schnüffeln“ wieder freigeben. So lernt er, dass Kooperation das Schnüffeln nicht beendet, sondern ermöglicht.

Fell- und Körperpflege:

Das kurze Fell ist mit einem Gummistriegel ein- bis zweimal pro Woche schnell gepflegt. Die Rasse haart allerdings beständig und hat einen typischen, leicht „hundigen“ Eigengeruch. Baden ist bei Bedarf mit mildem Shampoo möglich; danach die Hautfalten gut trocknen.

Die eigentliche Pflegearbeit betrifft andere Körperteile. Die langen Ohren hängen beim Fressen in den Napf und schleifen beim Schnüffeln durch Gras und Pfützen. Gleichzeitig ist die Belüftung des Gehörgangs schlecht. Kontrollieren Sie die Ohren deshalb mehrmals pro Woche, reinigen Sie sie bei Bedarf mit einem geeigneten Ohrreiniger und wischen Sie die Ohrspitzen nach dem Fressen ab. Ein schmaler, hoher Napf oder ein Ohrensnood schützt beim Fressen.

Auch die Augen brauchen Aufmerksamkeit: Das untere Lid kann leicht hängen, wodurch sich Staub und Sekret sammeln. Wischen Sie die Augenwinkel täglich mit einem feuchten, fusselfreien Tuch aus. Hautfalten an Hals und Lefzen sollten Sie trocken halten, Krallen regelmäßig kürzen – sie nutzen sich bei dem schweren Hund oft ungleichmäßig ab.

Ernährung

Basset Hounds lieben Futter – und sie sind Meister darin, es zu finden. Ungesicherte Mülleimer, Brot auf der Arbeitsplatte oder Essensreste auf dem Spaziergang sind für sie unwiderstehlich. Diese Leidenschaft macht Übergewicht zu einem der größten Gesundheitsrisiken der Rasse, denn jedes Kilo zu viel belastet Rücken und Gelenke.

Füttern Sie ein hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil und angepasster Energiedichte. Die Ration sollte nach dem Idealgewicht und nicht nach dem aktuellen Gewicht berechnet werden; der Futterrechner hilft dabei. Bei einer gesunden Figur sind die Rippen unter einer dünnen Fettschicht fühlbar, und von oben ist eine leichte Taille erkennbar – beim faltenreichen Basset ist das nicht immer leicht zu beurteilen, daher ist Wiegen sinnvoll.

Wegen des tiefen Brustkorbs gehört der Basset zu den Rassen mit erhöhtem Risiko für eine Magendrehung. Zwei bis drei kleinere Mahlzeiten pro Tag, langsames Fressen und Ruhe nach dem Essen senken das Risiko. Ist bereits Übergewicht vorhanden, unterstützt der Abnehmrechner bei einer langsamen, gesunden Gewichtsreduktion.

Gesundheit & typische Krankheiten

Der Körperbau des Basset Hound ist das Ergebnis jahrhundertelanger Zucht auf kurze Beine, lange Ohren und viel Haut. Diese Merkmale sind mit Risiken verbunden, die auch petMD beschreibt. Übertriebene Ausprägungen können zudem unter das Qualzuchtverbot nach § 11b Tierschutzgesetz fallen. Häufig sind:

  • Ohrentzündungen: Die Otitis externa ist durch die schweren Hängeohren sehr verbreitet; oft sind Hefepilze im Spiel (Malassezien-Dermatitis).
  • Rücken: Der chondrodystrophe Körperbau begünstigt den Bandscheibenvorfall. Plötzliche Schmerzen, Lähmungen oder ein gekrümmter Rücken sind ein Notfall.
  • Augen: Das Ektropium und das primäre Glaukom kommen gehäuft vor. Ein Glaukom ist schmerzhaft und kann schnell zur Erblindung führen.
  • Gelenke:Ellenbogendysplasie und Hüftdysplasie belasten die Vorderhand und Hinterhand.
  • Magendrehung: Die Magendrehung ist wegen des tiefen Brustkorbs ein ernstes Risiko.
  • Haut: Primäre Seborrhoe und Hautfaltendermatitis verursachen Schuppen, Geruch und Juckreiz.

Übergewicht verschärft fast alle diese Probleme. Bei Anzeichen wie Kopfschütteln, Kratzen an den Ohren, trüben oder roten Augen oder Bewegungsunlust hilft die Übersicht Symptome beim Hund bei der ersten Einordnung.

Ein weiterer Punkt: Bei einigen Linien wird eine erbliche Störung der Blutplättchenfunktion beschrieben, die zu verlängerten Blutungen führen kann. Vor geplanten Operationen ist es daher sinnvoll, die Gerinnung prüfen zu lassen. Auch eine Neigung zu Zahnstein und Parodontitis sollte im Blick bleiben.

Basset schaut im Straßencafé unter dem Tisch hervor

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Lebenserwartung und Pflege im Alter

Ab etwa acht Jahren wird ein Basset Hound zum Senior. Er schläft mehr, bewegt sich langsamer und verliert an Muskulatur. Gerade bei dieser Rasse ist es wichtig, ihn trotzdem täglich zu bewegen: Kurze, regelmäßige Spaziergänge auf weichem Untergrund erhalten die Rückenmuskulatur, die Wirbelsäule und Gelenke stabilisiert.

Lassen Sie im Alter mindestens zweimal jährlich einen Check-up machen, inklusive Augeninnendruckmessung, Blutbild und Untersuchung von Rücken und Gelenken. Anzeichen einer Arthrose wie Steifheit nach dem Aufstehen lassen sich mit Schmerztherapie, Physiotherapie und Gewichtskontrolle oft gut lindern. Ein orthopädisches Hundebett, rutschfeste Unterlagen und Rampen erleichtern den Alltag.

Da der Energiebedarf sinkt, sollte die Futtermenge angepasst werden. Ältere Bassets brauchen außerdem häufiger Pflege an Ohren und Augen, weil das Immunsystem nachlässt und Infektionen leichter entstehen.

Achten Sie im Alter außerdem auf Veränderungen beim Laufen, etwa ein Schleifen der Hinterpfoten oder unsichere Schritte. Das können frühe Hinweise auf Rücken- oder Nervenprobleme sein, die sich besser behandeln lassen, wenn sie früh erkannt werden.

Anschaffung, Kosten und Versicherung

Ein Welpe aus seriöser VDH-Zucht kostet als grobe Orientierung etwa 1.300–2.200 €. Gelegentlich warten auch Basset Hounds oder Basset-Mischlinge in Tierheimen auf ein neues Zuhause. Zu den laufenden Ausgaben gehören:

Ausgabe Grobe Orientierung
Futter 40–70 € pro Monat
Hundesteuer je nach Gemeinde etwa 50–180 € pro Jahr
Haftpflichtversicherung ca. 50–120 € pro Jahr
Ohrreiniger, Pflegeprodukte 10–20 € pro Monat
Vorsorge und Impfungen ca. 200–350 € pro Jahr

Wiederkehrende Ohrentzündungen verursachen über die Jahre beträchtliche Kosten, eine Bandscheiben-OP oder Glaukombehandlung kann schnell mehrere Tausend Euro erreichen. Abgerechnet wird nach der GOT. Um diese Ausgaben abzufedern, kann eine Hundekrankenversicherung oder eine OP-Versicherung sinnvoll sein. Prüfen Sie Bedingungen, Wartezeiten und Ausschlüsse sorgfältig – insbesondere, ob rassetypische Erkrankungen oder chronische Ohrleiden erfasst sind.

Wer keine Versicherung abschließen möchte, sollte für den Basset einen Notgroschen ansparen. Der Vorsorge-Kosten-Rechner hilft, die regelmäßig anfallenden Beträge für Impfungen, Wurmkuren und Check-ups realistisch zu planen.

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Hinweise für Hundehalter

Der Basset Hound passt zu Menschen, die einen freundlichen, entspannten Familienhund suchen und Gelassenheit, Humor und Zeit für Nasenarbeit mitbringen. Für ehrgeizige Hundesportler ist er weniger geeignet. Wer in einem Haus mit vielen Treppen lebt, muss praktische Lösungen finden.

  • Fragen Sie den Züchter nach Augenuntersuchungen (Gonioskopie auf Glaukom-Veranlagung), Röntgenbefunden und dem Körperbau der Elterntiere. Moderate Typen mit weniger Hautfalten und nicht übertrieben kurzen Beinen sind gesundheitlich im Vorteil.
  • Planen Sie die Grundimmunisierung nach dem Impfplan und suchen Sie eine Praxis über die Tierarztsuche.
  • Bedenken Sie das Bellen und Heulen, wenn Sie in einer hellhörigen Wohnung leben.

Ähnlich kurzbeinig, aber kleiner und deutlich verbreiteter ist der Dackel, der ebenfalls zu Bandscheibenproblemen neigt. Ein weiterer kurzbeiniger Hund mit großem Herz ist der Pembroke Welsh Corgi. Wer eine gemütliche, unkomplizierte Rasse mit weniger Jagdtrieb sucht, kann sich den Cavalier King Charles Spaniel ansehen.

Häufig gestellte Fragen

Ja, die Rasse gilt als freundlich, geduldig und kinderlieb. Sie verträgt sich meist gut mit anderen Hunden und ist im Haus ruhig. Familien sollten aber den eigenständigen Charakter, das mögliche Bellen und die Anforderungen an die Pflege von Ohren und Augen berücksichtigen.
Nur eingeschränkt. Als Spürhund folgt er einer interessanten Fährte oft, ohne auf Rufe zu reagieren. Freilauf ist deshalb nur in eingezäunten Bereichen oder nach sehr gutem Rückruftraining ratsam. Eine Schleppleine bietet einen guten Kompromiss zwischen Freiheit und Sicherheit.
Kontrollieren Sie die Ohren mehrmals pro Woche auf Geruch, Rötung und Schmutz. Eine Reinigung mit einem geeigneten Ohrreiniger ist meist ein- bis zweimal wöchentlich sinnvoll, bei Neigung zu Entzündungen nach Absprache mit der Tierarztpraxis auch häufiger. Wattestäbchen sollten Sie nicht verwenden.
Die Rasse wurde gezüchtet, um auf der Fährte selbstständig zu arbeiten, ohne auf Anweisungen zu warten. Diese Unabhängigkeit zeigt sich im Alltag als Eigensinn. Mit Geduld, Futterbelohnungen und kurzen, abwechslungsreichen Übungen lässt sich trotzdem viel erreichen.
Häufig sind Ohrentzündungen, Bandscheibenvorfälle, Augenprobleme wie Ektropium und Glaukom, Ellenbogendysplasie, Hautprobleme und Magendrehung. Übergewicht verstärkt viele dieser Risiken. Eine Zucht auf gemäßigten Körperbau und regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt helfen, Probleme früh zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.
Basset Hounds haben eine tiefe, laute Stimme und setzen sie ein, wenn sie eine Spur aufnehmen, sich langweilen oder allein sind. Mit guter Auslastung und schrittweisem Alleinbleibtraining lässt sich das reduzieren. Für sehr hellhörige Wohnungen ist die Rasse dennoch nur bedingt geeignet.
Als grobe Orientierung ein bis eineinhalb Stunden täglich, gern mit viel Zeit zum Schnüffeln. Das Tempo ist gemächlich, die Ausdauer aber hoch. Vermeiden Sie Sprünge und viele Treppen, um Rücken und Gelenke zu schonen, und ergänzen Sie die Spaziergänge durch Nasenarbeit.
In der Regel erreichen Basset Hounds etwa 10 bis 13 Jahre. Eine schlanke Figur ist der wichtigste Faktor, den Halter selbst beeinflussen können. Regelmäßige Vorsorge mit Augen- und Ohrkontrollen sowie gelenkschonende Bewegung tragen zu einem langen Leben bei.

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